Zeitpolster: Die Zeitsäule für die Altersvorsorge


Fundinglevel 102%
Zinsen 3,00% Mindestlaufzeit 31.12.2026
Verbleibende Zeit 54 Tage Fundinglimit 200.000 €
Impact Investment
20.550 Euro investiert
Investieren


Investments mit Wirkung – GREEN ROCKET startet mit Zeitpolster erstes Projekt der Kategorie "Impact Investment":

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der stetig steigenden Erwerbstätigkeit befindet sich der Betreuungsbedarf der älteren Generation und Kinder in einem rasanten Wachstum. Die Folge: Die Erbringung von Dienstleistungen im Betreuungssektor ist meist mit hohen Kosten verbunden – nicht zuletzt auch aufgrund des Personalmangels. Mit einem Zeitvorsorgemodell möchte Zeitpolster dieser Problematik die Stirn bieten: Wer heute andere betreut, erhält eine Zeitgutschrift und kann diese Jahre später für eigene Betreuungsleistungen einlösen. Für jede erbrachte Einheit zahlt der Dienstleistungsnehmer 8 Euro. Aktuell gibt es acht Zeitpolster-Gruppen in Österreich; bis dato konnten schon über 4.000 Stunden an Zeitguthaben verbucht werden. Neben Deutschland liegen bereits vielfach Anfragen aus anderen Ländern vor, weshalb ein Skalierungsmodell für die internationale Ausbreitung bereits in Entwicklung ist.

Tipp: Investitionen schon ab 100 Euro möglich!


Warnhinweis

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.



Investment Cockpit

Vertragspartner
Zeitpolster GmbH
Beteiligungsart
Qualifiziertes Nachrangdarlehen | Impact Investment
Jährliche Verzinsung
3,00% Fixzinsen p.a. & jährliche Zinsauszahlungen + 3,00% "Zeitgutschrift" p.a.
Mindestlaufzeit
31.12.2026
Phase
Wachstum

Factsheet
Informationsdatenblatt

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Impact Investment Zeitpolster


Green Facts

#1

Zeitvorsorgemodell zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderung: Betreuungsbedarf nimmt durch demografischen Wandel und erhöhter Erwerbstätigkeit zu.

#2

Zeitpolster aktiviert zielgerichtet die Potentiale der Zivilgesellschaft und stärkt die Solidarität zwischen Generationen

#3

Zeitpolster als vierte Säule der Altersvorsorge: Staatliches Pensionssystem, betriebliche Pensionskasse, private Altersvorsorge + "Zeitsäule". 

#4
Wertschätzung & Lebensqualität sowie kostengünstige Betreuungsleistungen für ältere Generation und Familien mit Kindern. 

Rocket Facts

#1
Derzeit gibt es 8 Zeitpolster-Gruppen in Österreich; bis Ende 2019 sollen es 12 werden. In der Schweiz wird das Modell seit 5 Jahren erfolgreich umgesetzt
#2
Zeitpolster erhielt Förderungen vom österreichischen Sozialministerium und dem Wirtschaftsfond der Stadt Wien im Rahmen des "Social Business Calls". 
#3

Seit Gründung blickt Zeitpolster auf 4.000 Stunden erbrachte Leistungen zurück. Mehr als 250 Freiwillige gehören dem Netzwerk an. 

#4

Aus anderen Ländern liegen mehrere Anfragen vor – ein Skalierungsmodell für die Expansion ist in Entwicklung.



Was macht Zeitpolster?

Der demographische Wandel sowie die gestiegene Erwerbstätigkeit lässt die Betreuung der älteren Generation und Kindern zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem heranwachsen. Der Betreuungsbedarf nimmt stetig zu, wodurch nachbarschaftliche Netzwerke und Unterstützung aus den eigenen Familien immer häufiger an ihre Grenzen stoßen. 

Der Bedarf an Pflegefachkräften steigt in Österreich bis 2030 um 25.000 zusätzlichen Stellen an.


Aufgrund der hohen Nachfrage entstehen zahlreiche professionelle kommerziell ausgerichtete Anbieter, deren Dienstleistungserbringung aber mit hohen Kosten verbunden ist. Das bringt die betroffenen Personen wiederum zu neuen Überforderungen. Während die öffentliche Hand beginnt – bzw. versucht trotz Personalmangel – ihre Aufwände im Betreuungsbedarf zu decken, steigen die Preise für Betreuungsleistungen an. 

Zeitpolster Facts



Zeitpolster als Vorsorge auf Zeitbasis

Mit Zeitpolster ist eine nachhaltige Lösung gegeben, mit welcher diesem gesellschaftlichen Problem entgegen gesteuert wird: Unabhängig von finanziellen Mitteln, Alter und Einschränkungen werden Menschen im Rahmen eines Zeitvorsorgesystems betreut.

Frei nach dem Motto "Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen." erhalten diejenigen, die heute anderen Personen helfen, eine Zeitgutschrift, die sie Jahre später für eigene Betreuungsleistungen einlösen können. So werden neue Zielgruppen für ein freiwilliges Engagement motiviert, ein neuer Generationenvertrag entsteht und die öffentliche Hand wird entlastet.



"Die meisten freiwilligen Helfer sind kurz vor der Pensionierung oder frisch in der Pension – im Grunde kann es aber jeder machen. Besonders ist es für Menschen interessant, denen es an der allgemeinen Fitness nicht fehlt und den Anspruch haben, in der Pension etwas sinnvolles zu tun. Sie legen sich eben auch einen Zeitpolster an."

Gernot Jochum-Müller; Gründer & Geschäftsführer Zeitpolster, Ashoka Fellow


Alle HelferInnen sind selbstorganisiert, freiwillig tätig und erhalten somit keine direkten Vorgaben, wie Leistungen erbracht werden sollen. Dabei steht klar die Betreuung und nicht Pflege der Betroffenen im Vordergrund. Um die Zeitgutschrift der freiwilligen HelferInnen abzusichern, wird ein Solidarfond aufgebaut, in welchem für jede Stunde ein Geldbetrag hinterlegt wird. 



Das Geschäftsmodell der Zeitvorsorge

Zeitpolster stellt als Geschäftsstelle alles nötige zur Verfügung, um ein solches Zeitvorsorgesystem in einer Region zu etablieren. Die lokalen Teams werden von Zeitpolster geschult und in weiterer Folge bei ihrer Organisation unterstützt und begleitet. Derzeit gibt es schon acht Zeitpolster-Gruppen in Wien, Niederösterreich, Vorarlberg und in der Steiermark.

Judith Schneider Zeitpolster


„Wir sehen uns als ergänzendes Angebot zu professionellen Hilfestellungen.“

Judith Schneider, Regionalkoordinatorin von Zeitpolster Wien


Zeitpolster zählt bereits mehr als 250 HelferInnen zu ihrem Netzwerk. Bis dato konnten schon über 4.000 Stunden an Zeitguthaben verbucht werden. Für die Betreuung zahlen Dienstleistungsnehmer 8 Euro pro Stunde, wovon die Hälfte in ein Solidarfond eingezahlt wird. Sollte der Fall eintreten, dass in 10 Jahren niemand bereit ist für eine Zeitgutschrift aktiv zu werden, können aus dem Fond Leistungen zugekauft werden.

Der Markt von Zeitpolster umfasst ältere und beeinträchtigte Menschen sowie auch Familien mit Kindern. 


"Unser Ziel ist es in ganz Österreich ein Netzwerk mit über 7.000 Freiwilligen aufzubauen. 2026 wollen wir in allen Bundesländer aktiv sein und gemeinsam mehr als 200.000 Stunden Leistung erbringen für jene, die Unterstützung brauchen." 

Sabine Jochum-Müller, Regionalkoordination und Finanzen Zeitpolster

Neben Österreich soll im nächsten Jahr auch in Deutschland die Expansion von Zeitpolster erfolgen. In Liechtensten wird aktuell bereits an der Etablierung eines Zeitpolster-Netzwerks gearbeitet. Aus anderen Ländern liegen mehrere Anfragen vor; ein Skalierungsmodell für die Ausbreitung in andere Länder ist in Entwicklung.



Wer steckt hinter dem Konzept?

Team Zeitpolster

Das Kern-Team von Zeitpolster: Sabine Jochum-Müller, Marion Morik, Gernot Jochum-Müller, Judith Schneider


Mit dem Ziel zwischenmenschliche Beziehungen und Wertschätzung in der Gesellschaft zu pflegen gründete Gernot Jochum-Müller das Unternehmen Zeitpolster. Der studierte Sozialarbeiter und Unternehmensberater beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit neuen Austausch- und Geldformen und engagiert sich für innovative Organisationsmodelle.

So entwickelte er das Zeitverrechnungsmodell Zeit-Hilfs-Netz in der Steiermark. Ebenso ist er Mitgründer von Talente Vorarlberg, dem größten Tauschsystem in Mitteleuropa. Als Gründer und Vorstand der Allmenda Social Business eG gewann er mit dem Dorfgeldprojekt "Langenegger Talente" 2010 den europäischen Dorferneuerungspreis. Im Auftrag des Schweizer Bundesamts entwickelte er ein Zeitvorsorgemodell für die Stadt St. Gallen.

Zeitpolster Testimonial Brigitte Ederer, ehemalige Europastaatssekretärin


Gemeinsamer Nenner dieser Modelle ist es zielgerichtet Potentiale der Zivilgesellschaft zu aktivieren. In unterschiedlichen Kontexten werden neue Zahlungsmittel als Werkzeug für diese Aktivierung genutzt. Auch das Zeitvorsorgemodell Zeitpolster wurde ins Leben gerufen, um Betreuungsleistungen aus der Zivilgesellschaft zu aktivieren. 2018 und 2019 erhielt Zeitpolster eine Förderung der Wirtschaftsagentur der Stadt Wien im Rahmen des "Social Business Calls". 

Seit 2016 ist Gernot Jochum-Müller zudem Fellow von Ashoka – die erste und weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs – und Mitglied im Netzwerk mmh „make more health“ von Böring Ingelheim. 2017 kürte eine Fachjury des ORF Zeitpolster im Rahmen des Schwerpunktes ÖSTERREichKANN zu einem der wichtigsten Projekte des Landes. 



Zeitpolster in den Medien



Partner von Zeitpolster



Freiwillige Helfer über Zeitpolster


"Im Rahmen der Elternbetreuung konnte ich erfahren, wie wichtig zusätzliche Unterstützung ist. Ich wollte mich daher in meiner Pension sozial engagieren, solange ich selbst noch kann. Als ich das erste Mal von Zeitpolster gehört habe, war mir klar, dass es das richtige Konzept für mich ist."

Helene Zehrer, freiwillige Helferin Zeitpolster


"Ich habe schon beruflich bei sehr vielen unterschiedlichen Projekten mitgearbeitet. Da die Idee des Zeitpolsters gedanklich auf meiner Linie liegt, ist es für mich daher naheliegend, mit sinnvollen Tätigkeiten für bedürftige Personen etwas tun zu können."

Karl Tomitz, freiwilliger Helfer Zeitpolster


"Zeitpolster ist eine Plattform, wo man die Balance zwischen Geben und Nehmen praktizieren kann. Es ist für uns beruhigend zu wissen, dass das, was wir heute für andere tun, später uns selbst zu Gute kommt, wenn wir es brauchen. "

Maria Schatz, freiwillige Helferin Zeitpolster




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