Zeitpolster – Ein Unternehmen auf Erfolgskurs

Beitrag von Lisa Rottenmanner • 11.03.2022 • 09:50
Update zu Zeitpolster: Ein Unternehmen auf Erfolgskurs

Das soziale Unternehmen Zeitpolster blickt trotz Einschränkungen auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2021 zurück und freut sich über die Steigerung der Leistungserbringung um 90 % als wichtigen Meilenstein!


Die soziale Organisation Zeitpolster war als erstes Social Impact Investment Ende 2019 eine Investmentchance auf GREEN ROCKET. Das Konzept: Heute hilfst du, morgen wird dir geholfen. Betreuer:innen übernehmen einfache alltägliche Hilfsdienste und erhalten für ihren Einsatz Stunden auf einem Zeitkonto gutgeschrieben, die sie später bei eigenem Bedarf jederzeit einlösen können. Aktuell sind österreichweit 300 Menschen für knapp 250 betreute Personen aktiv und haben damit bislang über 18.000 Stunden angespart.



Gernot Jochum-Müller

»Mit Zeitpolster möchten wir eine Zukunft schaffen, in der es jedem Menschen möglich ist, Betreuung zu erhalten
Gernot Jochum-Müller | Gründer & Geschäftsführer Zeitpolster GmbH 


Bedeutender Meilenstein: Leistungserbringung um 90 % gewachsen

„Es soll jedem Menschen möglich sein, Betreuung zu erhalten“, findet Gernot Jochum-Müller, Gründer und Geschäftsführer von Zeitpolster – und damit ist er mit seinem Unternehmen auf einem guten Weg. Denn Zeitpolster blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück – die enorme Leistungssteigerung von 90 %, und das trotz Einschränkungen im Bereich der Hauptzielgruppe, ist ein bedeutender Meilenstein. So setzte das noch junge Unternehmen bei den Angestellten nicht, wie viele andere, auf Kurzarbeit, sondern widmete sich intensiv internen Angelegenheiten und schaffte es auf diese Weise gleich mehrere strategische Felder deutlich weiterzuentwickeln.

Neben der Überarbeitung der User-Interfaces wurden zudem zwei weitreichende Förderanträge entwickelt, welche zwischenzeitlich bereits genehmigt sind. Im ersten Antrag geht es um ein etwas sperriges Feld – wie Ärzt:innen und medizinisches Fachpersonal einen Teil ihrer Aufgaben an Freiwillige delegieren können. Wie lässt sich das digital umsetzten und in den Alltag integrieren? Das Ziel dahinter ist, mehr Sicherheit für alle Beteiligten zu schaffen und Potenziale optimal zu nutzen. So unterstützt neben der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) auch das Sozialministerium dieses Ansuchen. Die Entwicklung des Prototypen erfolgt interdisziplinär. Eine Kerngruppe aus sechs verschiedenen Organisationen und Fachrichtungen steuert diesen Prozess. Im Mai bzw. Juni findet ein Entwicklungsworkshop statt, zu dem sich Interessierte schon jetzt bei Zeitpolster vormerken lassen können.

Der zweite Antrag beinhaltet den Bereich Bildung: Mit dem Zuschlag für ein Erasmus Plus Projekt entwickelt Zeitpolster mit Partnern aus Spanien, Italien und Deutschland eine Online-Lernplattform. Diese wird in fünf Sprachen übersetzt und soll allen freiwilligen Helfer:innen Wissen rund um das Thema Betreuung, den Umgang mit dem Älterwerden und aktive Nachbarschaftshilfe frei zugänglich machen.


Zeitpolster


Aktuell ist Zeitpolster mit Teams in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, der Steiermark und in Wien vertreten. Die helfenden Personen sind zwischen 38 und 75 Jahre alt, der Schwerpunkt liegt bei 55+. Betreute Personen sind zwischen 1 und 98 Jahre alt, mit großer Bandbreite durch Kinderbetreuung und Menschen mit Beeinträchtigungen. Hier liegt der Schwerpunkt in der Unterstützung von älteren Menschen.

Wer mehr zum Konzept wissen oder sich selbst beteiligen möchte, hier geht es zur Zeitpolster-Website. 



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