Rasant steigende Nachfrage an Polymilchsäure

Beitrag von • 18.08.2015 • 14:19
Rasant steigende Nachfrage an Polymilchsäure

Der Polymilchsäure-Markt wächst jährlich um nahezu 20 Prozent. Mit ab&cd innovations "Glycerlax"-Verfahren muss der Wertstoff nun nicht mehr aus Lebensmitteln gewonnen werden.


Ein Hemd aus Milchsäure? Ja, das gibt es. 

Und darüber hinaus noch viele weitere Textilien wie zum Beispiel funktionelle Sportkleidung und Teppiche, die aus dem Milchsäure-Polymer PLA (Polylactic Acid) hergestellt werden. Textilien stellen aber nicht den einzigen Anwendungsbereich der vielseitigen Polymilchsäure dar: auch Folien, Verpackungen und bioresorbierbare Implantate für die Medizintechnik - wie Stents oder Knochenschrauben, die sich nach einigen Jahren im Körper auflösen - werden mittlerweile aus diesem vielfach anwendbaren Werkstoff produziert. 

Polymilchsäure lässt sich zudem sehr gut mit unterschiedlichen Techniken verarbeiten - Spritzguss, Tiefziehen und das Verspinnen zu Fasern sind die gängigsten Methoden. Darüber hinaus kann Polymilchsäure auch mittels 3-D Druck zu allen beliebigen Formen verarbeitet werden.

Da es derart viele Anwendungen gibt und das Material auch völlig biologisch abbaubar ist, wächst der Polymilchsäure-Markt rasant mit fast 20% jährlich. Wie der Name bereits suggeriert, ist für die Herstellung von PLA ein Wertstoff besonders wichtig: Milchsäure. 

Um nicht mehr auf Milchsäure zurückzugreifen, die vorrangig aus Nahrungsmitteln gewonnen wird, hat ab&cd innovations ein einzigartiges chemisches Verfahren entwickelt - das "Glycerlax"-Verfahren. Mithilfe dieser innovativen Technik gelingt es, aus dem industriellen Reststoff - normalerweise ein Reststoff - die begehrte Milchsäure herzustellen und in weiterer Folge die gefragte Polymilchsäure. Da bei diesem Verfahren, welches sich in den Bereich "grüne Chemie" einordnen lässt, keine Lebensmittel wie Mais, Weizen oder Zucker zur Gewinnung von Milchsäure verarbeitet werden, leistet ab&cd innovations einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Ressourcen-Effizienz.

Die Funding-Schwelle des Crowdfundings wurde bereits erreicht, aber bis einschließlich 28. September haben Sie noch die Möglichkeit in das innovative Unternehmen zu investieren und gemeinsam mit dem Wiener Startup ab&cd innovations am Erfolg ihrer innovativen chemischen Entwicklungen teilzuhaben. 


Zum ab&cd-Investment




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