Ernährungstrend Speisepilze: Forschungsvorsprung aus Tirol!

Beitrag von • 23.08.2016 • 15:50
Ernährungstrend Speisepilze: Forschungsvorsprung aus Tirol!

Die Nachfrage nach Speisepilzen wird immer größer - Österreichs Landwirtschaft hat aber im Bereich der Pilzzucht bislang wenig vorzuweisen. Die Tyroler Glückspilze haben dieses Problem erkannt!


Bio-Pilzanbau als Alternative zur traditionellen Landwirtschaft

Durch den zunehmenden Trend der veganen oder vegetarischen Ernährung wird in den nächsten Jahren auch die Nachfrage an Speisepilzen stark steigen. Pilze sind mit ihrem variantenreichen Eigengeschmack, den wertvollen Aminosäuren und Ballaststoffen und ihrem geringen Fettgehalt eine wunderbare Nahrungsquelle. Als eiweißreicher Fleischersatz (durchschnittlich 20-30% Eiweiß in der Trockenmasse) bringen sie bunte Vielfalt in die vegetarische und vegane Küche.

Dennoch beträgt die österreichische Eigenproduktion bei Speisepilzen derzeit gerade einmal 5-8%, die Importe belaufen sich auf 92-95%*.

Die Tyroler Glückspilze, welche bereits mit zwei erfolgreichen Kampagnen auf GREEN ROCKET glänzten, machen sich diesen Rückstand zunutze und haben das enorme Potential an heimisch produzierten Speisepilzen erkannt!

(*Quelle: Statistik Austria, Versorgungsbilanzen für Gemüse 2008 bis 2014.)



Speisepilze
Gewächshaus
Speisepilz zucht

 (Außenansicht eines Gewächshauses für den Pilzanbau)


Importiert werden die Pilze meist aus Ländern wie Ländern wie Polen, Ungarn oder Bulgarien, allerdings handelt es sich bei der Ware nur selten um Bio-Qualität. Heimisch produzierte Speisepilze werden vom Handel immer mehr nachgefragt, da Konsumenten beim Kauf von Pilzen besonderen Wert auf Qualität und Regionalität der Produkte legen.

Der Bio-Pilzanbau bietet eine wirtschaftlich erfolgversprechende, nachhaltige und biologisch sinnvolle Ergänzung bzw. Alternative zu traditionellen landwirtschaftlichen Produkten.

 

Bio Shiitake
Pilz Gewächshaus


Bisher waren Pilzzucht-Anlagen immer mit einem großen Investment von mindestens 220.000 Euro verbunden und somit für kleinere Betriebe kaum finanzierbar.  Den Tyroler Glückspilzen® ist es gelungen, kleinere Anlagen (Investment ab ca. 60.000 Euro) zu entwickeln, die optimal an die Ansprüche der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Österreich angepasst sind und gleichzeitig hohe Ernteerträge liefern. Abhängig von der Pilzsorte sind in diesen „kleinen" Anlagen bis zu acht Ernten mit jeweils 1.000 bis 2.000 Kilogramm Frischpilzen pro Jahr möglich.

Für den Freiland-Anbau im Nebenerwerb wurden spezielle Techniken entwickelt, die einen Anbau mit sogar noch geringeren Investitionen ermöglichen. Mit einfach verfügbarem Holz oder Stroh als Substrate, kann bereits ab einigen wenigen hundert Euro erfolgreich Pilzzucht betrieben werden. Die Erntemengen solcher Systeme sind ausreichend für den Verkauf im Hofladen oder auf Bauernmärkten und für die saisonale Belieferung von Restaurants in der Region.


100% Bio-Pilzanbau

Die Tyroler Glückspilze sind der Überzeugung, dass für ein ganzheitliches Bio-Produkt selbst das Saatgut aus zertifiziertem Bio-Anbau stammen muss, so setzt das Unternehmen von der Saat bis zu den Nährböden ausschließlich auf hochwertige Bio-Qualität.


Vorsprung durch Forschung und Entwicklung

Mit 15 % des Umsatzes unterstützen die Tyroler Glückspilze® die Forschungstätigkeit des MRCA Mushroom Research Center Austria. Bei MRCA werden laufend Anbautechniken für neue Pilzarten, die bisher nicht oder nur schwer züchtbar waren, und neue Einsatzmöglichkeiten von Pilzen erforscht. So können für die Zukunft weitere innovative Produkte entwickelt werden, die den Pilzbauern auch langfristig einen Marktvorsprung bringen und einer Übersättigung des Marktes sowie einen Preisverfall durch große Mengen der gleichen Pilzprodukte vorbeugen. 

 




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