Erfahrene Investoren stehen hinter twingz

Beitrag von • 19.12.2014 • 16:31
Erfahrene Investoren stehen hinter twingz

"twingz hat das Potential bei der Bevölkerung großflächig ein Umdenken im Umgang mit Energie zu bewirken" - die Investoren von twingz im Interview.


Warum twingz Smart Energy die Lösung für niedrigere Stromverbräuche und effektive Nutzung von alternativer Energie ist, und welche Auswirkungen dies auf das Verhalten von Menschen hat, erfahren sie in unserem Interview mit den Investoren (v. l. n. r.) Hannes Höhmüller, Ralf Mühlenhöver und Martin Egger.


Green Rocket: Herr Egger, Herr Höhmüller und Herr Mühlenhöver, dürfen wir Sie bitten sich kurz vorzustellen?

Martin Egger: Ich bin einer der Gründer der Agentur "lautstark” (www.lautstark.com). Wir sind eine erfahrene Werbeagentur, die im Schwerpunkt im D-A-CH Raum für internationale Konzerne wir der DAIMLER AG, Smart, Volvo, Targo Versicherung oder Kika Leiner tätig ist. Mein Partner Christian Köhler und ich haben das Unternehmen vor mehr als 10 Jahren gemeinsam gegründet und seither stetig auf- und ausgebaut. Derzeit arbeiten etwa 25 fixe und bis zu 20 freie Mitarbeiter daran für unsere Kunden erfolgreiche Kampagnen zu entwickeln. Neben unserem Kerngeschäft haben wir bereits in unseren Start-Jahren immer wieder junge Startups mit unserem Know-how unterstützt, seit 2011 machen wir das mit zunehmender Professionalität, so sind wir derzeit bei > 15 Unternehmen in Österreich, Deutschland, Kroatien und den USA als Business Angel engagiert. Wir suchen nach Investments die am Sprung zum Markt sind und schon erste Umsätze mit ihrem Produkt erzielen um hier unser Marketing- und Kommunikations-Know how entsprechend mit einbringen zu können.

Hannes Höhmüller: Ich bin Experte für Finanzen und Controlling in mittleren und großen Unternehmen. Meine Karriere habe ich bei internationalen Konzernen in Europa verbracht, v.a. in Deutschland. In meiner aktuellen Position als CFO bei Varta Microbattery in Ellwangen, Deutschland, bin ich u.a. für die Unternehmensplanung und -entwicklung des Unternehmens verantwortlich. In der Vergangenheit habe ich darüber hinaus auch den Markteintritt von neuen Produkten vorangetrieben.
Bei Varta Microbattery beschäftigen wir uns mit dem Thema Energie, mitunter wird dort an Speicherlösungen für Photovoltaikanlagen gearbeitet. Dies erlaubt es mir den Smart Energy Markt, und die dortigen Chancen, gut zu kennen.

Ralf Mühlenhöver: Mein Name ist Ralf Mühlenhöver, ich bin 46 Jahre alt und Vater von 2 Kindern – alleine für sie ist es wert, eine bessere Welt zu schaffen (und genau da setzt Twingz an). Ich war lange selbständig, und bin zur Zeit Geschäftsführer eines mittelgroßen Softwareherstellers.


Green Rocket: Warum haben Sie in twingz investiert?

Ralf Mühlenhöver: Mich reizt an twingz die Möglichkeit, die Intelligenz von ‚Dingen‘ zu nutzen, um ökonomische und ökologischer Vorteile zu schaffen. Darunter verstehe ich ein Zusammenleben zwischen Mensch und Maschine zu finden, dass eine optimaleForm der Interaktion erlaubt – und wir uns den Maschinen bedienen, um besser zu leben. Sich dieser Herausforderung zu stellen, finde ich extrem spannend - und genau dort setzt Twingz mit dem bereits erworbenen Wissen im Internet der Dinge an, um nun den Energiemarkt aufzuwirbeln. 

Hannes Höhmüller: Mein Interesse am Internet der Dinge (IoT) hat sich schon früh geformt. Ich bin leidenschaftlicher Skifahrer, konnte daher über die vergangenen 20 Jahre bei meinen Ausflügen in den Bergen mitansehen wie schnell und stark sich das Klima durch den Einfluss des Menschen verändert. Es ist notwendig dass wir ein Umdenken bei den Menschen herbeiführen, wollen wir diesen Wandel einschränken oder stoppen. Das sehe ich nicht nur als Aufgabe der Politik, sondern v.a. beim kleinen Mann.
Das Team von twingz und deren Smart Energy Lösung widerspiegelt für mich einen Ansatz dieses Umdenken im Umgang mit Energie großflächig im Markt zu verankern. An diese Vision, in Anbetracht meiner Kenntnisse des Markts, glaube ich.

Martin Egger: Ich bin auf twingz gestoßen, weil ich mich mit dem Thema Internet der Dinge auseinandergesetzt habe und vor allem im Ausland nach interessanten Beteiligungsmöglichkeiten gesucht habe. Überraschenderweise habe ich dann durch das twingz Team entdeckt, dass es hier auch in Österreich bestens aufgestellte Unternehmen gibt. Ein Unternehmen, dass vor allem auch eine klare Vision hat, wie man in diesem Bereich einen erfolgreichen Business Case darstellen kann. Neben dem nachvollziehbaren Businessplan ist für mich für die Invest-Entscheidung immer auch das Team entscheidend, und da hat mich ab dem ersten Termin die Truppe rund um Werner Weihs-Sedivy sehr beeindruckt.


Green Rocket: Worin erkennen Sie das große Potential von twingz?

Hannes Höhmüller: twingz Smart Energy ist die einzige Lösung die sektorübergreifend agiert, und damit enormes Potential für eine Reduktion von Energieverbräuchen aufweist. Mit den Produkten von twingz stehen wir kurz vor der Erstproduktion, damit können wir dem Markt Lösung bieten anstatt weiter darüber zu diskutieren.

Martin Egger: Energie ist ein Thema mit hohem Potential. Alle reden von der notwendigen Energiewende, immer wieder hat sich aber gezeigt, dass es am Ende am einzelnen Nutzer und dessen Aversion gegen Verhaltensänderung scheitert. Hier setzt twingz für mich an der richtigen Stelle an: der eButler automatisiert das Zusammenspiel von Eigen-Energieproduktion und Energieverbrauch, Verbrauchsspitzen werden mit einer intelligenten Logik durch die Software in die Zeitfenster verschoben, wo sie am effizientesten durch die eigene Photovoltaikanlage am Dach abgedeckt werden können. Der Nutzer kann sich auf die twingz Software verlassen, Vorschläge werden automatisiert umgesetzt. Damit adressiert twingz einen riesigen Markt - Studien zeigen, dass alleine in Deutschland etwa 13 Mio Haushalte mit dem twingz Angebot adressierbar sind.

Ralf Mühlenhöver: Das Thema Smart Energy ist in Europa in den Medien durchaus präsent, jedoch gibt es nur zwei oder drei Start-ups in Europa, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist dieses Thema in Europa noch gar nicht angekommen, was in der Unterbewertung dieser Start-ups resultiert. Europa hat also jede Menge Nachholbedarf. Die Marktveränderungen, ausgelöst durch die Notwendigkeit zur Energieeffizienz, nehmen wir nun mit den Investments in twingz vorweg. Aus heutiger Sicht, und bei Betrachtung des Reifegrads der Produkte sowie des Teams,wird das Unternehmen meiner Meinung nach Lage eine Vorreiterrolle im Bereich Smart Energy einnehmen.


Green Rocket: Warum wird sich die Lösung von twingz am Markt durchsetzen?

Martin Egger: Das Team von twingz hat bereits 2011 die Möglichkeiten erkannt und in den letzten Jahren seine Hausaufgaben gemacht. Es konnte ein Technologie-Vorsprung erarbeitet werden, durch Testanlagen in insgesamt 7 Ländern konnten viele Erfahrungen zum Nutzerverhalten gesammelt und damit die Applikation für den Nutzer optimiert werden. Das Feedback sowohl der Nutzer als auch der Energieversorger ist äußerst positiv, das erklärt auch die aktuell bestens gefüllte Sales Pipeline der Firma.

Ralf Mühlenhöver: twingz hat seit dem Start in 2011 erstklassige Arbeit geleistet, und sowohl seine IoT-Plattform als auch die ersten Produktefür den Markteintritt fit gemacht. Dies, zusammen mit einem erfahrenen Managementteam, Begleitung durch Experten im Bereich Marketing / Vertrieb, Technik und Finanzen, sowie starke Partner, gibt dem Unternehmen einen signifikanten Vorsprung vor allen anderen Playern im Markt.

Hannes Höhmüller: Die Produkte von twingz sind kostengünstig, und einfach zu installieren. Die Lösung ist universal einsetzbar, und rechnet sich damit nach bereits kurzer Zeit im Betrieb. Darüber hinaus wird auch das Umdenken bei den Menschen gefördert, was sich herumspricht.


Green Rocket: Worin sehen Sie die Schwachstellen im Umgang mit Energie heute?

Hannes Höhmüller: Es gibt heute keine Transparenz zu aktuellen Verbräuchen. Die Abrechnung der Energieversorger erfolgt entweder pro Quartal, oder am Jahresende. Damit ist es für den Verbraucher nicht nachvollziehbar welche Konsequenz seine Handlungen haben. 
Mit twingz ermöglichen wir es jede Aktion des Nutzers sofort transparent gegenüber diesem darzustellen, und damit quasi ein Echtzeit-Reporting zu erstellen. Der Nutzer kann damit sein eigenes Verhalten beim Umgang mit elektrischen Verbrauchern bewerten, und wird über Vorschläge gecoacht bzw. werden diese vollautomatisch umgesetzt . Mittelfristig resultiert dies in einem Umdenken, und mehr Bewusstsein, da Aktionen sichtbar werden.

Martin Egger: Der durchschnittliche Nutzer ist nicht bereit sein Leben und sein Verhalten zu verändern um nachhaltig Energie zu sparen. Im Zweifelsfall geht man also relativ sorgsam mit der Ressource um, anstatt selbst aktiv zu werden. Ich bin überzeugt, dass die Energiewende nur dann funktioniert, wenn sie auch beim einzelnen Haushalt "ankommt” - die Möglichkeit des Internets der Dinge und Unternehmen wie twingz intelligente Logiken zu nutzen und damit Abläufe ohne Zutun des Nutzers im Hintergrund zu optimieren, werden dafür einen wesentlichen Beitrag leisten.

Ralf Mühlenhöver: Energie ist – immer noch - zu günstig, daher geht der Verbraucher damit leider zu sorglos um. Zudem haben wir keine zweite Welt im Kofferraum, von daher müssen wir besser mit ihr umgehen. Ich bin mir sicher, dass beide Punkte zu einem Umdenken führen, bzw. ja eigentlich schon geführt haben, wenn man sich die Markterfolge von z.B. NEST (übernommen von Google für über 3 Mrd. Dollar) anschaut.


Green Rocket: Worauf begründet sich die Unternehmensbewertung von twingz?

Ralf Mühlenhöver: Plattform und Produkte von twingz sind marktreif. Mit dem eCoach wurde der Beweis erbracht, dass die Anbindung und dieErfassung von Geräten an die Plattform funktioniert - der eButler stellt nun den nächsten logischen Schritt für die automatisierte Steuerung dar. Es konnten namhafte Partner gefunden werden, über welche die Skalierung ermöglicht wird,so besitzt die QSC ca. 30 Tsd. Unternehmenskunden, und 450 Partner in ihrem Netzwerk. Die Technologie lässt sich also in das Portfolio eines Partners integrieren. Cloud und SaaS sind wichtige Themen, um Smart Energy zu ermöglichen. twingz hat dazu die Vorarbeiten geleistet, was sich in der Bewertung absolut widerspiegelt.

Martin Egger: Die Unternehmensbewertung von Startups ist generell eine schwierige Sache - für mich persönlich ist eine faire Bewertung im wesentlichen von 3 Faktoren abhängig: Wie weit ist das Unternehmen bereits gekommen, also gibt es einen sogenannten 'Proof of Market' für das Produkt? Welche wirtschaftliche Perspektive hat das Unternehmen? Welches Know-how steckt in Unternehmen/Produkt bzw. den Mitarbeitern? Was bedeutet das konkret für twingz? Das Unternehmen ist mittlerweile bereits mehr als 3 Jahre am Markt, man hat es geschafft in dem Zukunftsmarkt schlechthin (Internet der Dinge) marktfähige Produkte zu entwickeln und diese international zu verkaufen. Das Team hat eine Menge Know-how und sich einen Technologievorsprung erarbeitet, und der addressierbare Zielmarkt ist riesig. Also nein, für mich persönlich ist die Bewertung nicht überzogen, sondern absolut gerechtfertigt.

Hannes Höhmüller: Unternehmensbewertungen ergeben sich aus einer Reihe von Faktoren, u.a. ob die Lösung am Markt verkaufbar ist und Werthaltigkeit schafft. Diesbezüglich ist anzumerken dass das Team um Werner Weihs-Sedivy und Dietmar Millinger Beträge in Höhe von mehreren hunderttausend Euro eingesetzt haben um Entwicklung von Plattform und Produkten voranzutreiben. Die Plattform wird mittlerweile operativ im Testbetrieb genutzt, die Produkte wurden entwickelt - es wurde also tatsächlich Wert geschaffen, der demonstrierbar ist. Letzteres ist es was ein klares Interesse von Energieversorgen und Herstellern von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen im EU-Raum für die Lösung von twingz auslöst. Es wird hier nicht mehr von einem Konzept gesprochen, sondern von einer Lösung mit Plattform und Komponenten die reif für die Anwendung im Market ist. Damit ist es realistisch dass Umsätze wie geplant realisierbar sind, was wiederum für diese Bewertung spricht.

Green Rocket: Vielen Dank für das Gespräch, und die Aussagen zu twingz. Ein ausführliches Interview mit dem Gründer von twingz, Werner Weihs-Sedivy, finden Sie bei Ecoquent.  Zur Crowdfunding-Seite von twingz geht es hier:


ZUR twingz-Projektseite




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